Speed Dating im Museum

Keine Frage, das Vorhaben weckt Neugierde. Speed Dating ist eine aus den USA stammende Methode, schnell neue Leute kennen zu lernen. 1998 hat Rabi Yaacov Deyo aus Los Angeles das Speed Dating erfunden. Allerdings geht es bei unserer Aufgabenstellung nicht darum, die anderen Museumsbesucherinnen und -Besucher kennen zu lernen und zu interviewen. Wir lernen Personen in Kunstwerken kennen und interviewen sie.

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Speed Dating im Museum (Foto: Karin Rottmann, Museumsdienst Köln)

Dazu gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst auf die Suche nach interessanten Bildfiguren. Mit der Methode des „fiktiven Interviews“ werden diese dann befragt. Das „fiktive Interview“ ist eine Methode der Theaterpädagogik, die man auch im Museum anwenden kann. Man stellt sich dabei vor , dass die Bildfiguren lebendig sind und diese Fragen zur Person, zur Lebensweise, zu den Zeitumständen, Verhalten etc. beantworten könnten.

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Speed Dating im Museum (Foto: Karin Rottmann, Museumsdienst Köln)

Aber damit nicht genug! Nachdem man versucht hat, die Fragen im Zusammenhang mit Bilddetails und anderen Informationen zu beantworten, wird man selbst zum Interviewpartner der Bildfigur. Was mag diese von mir wissen wollen? Auf diese Weise entsteht nicht nur ein Bild vom Leben einer vergangen Epoche, sondern auch ein Dialog über die Lebensvorstellungen verschiedener Zeiten.

Speed Dating im Museum

Karin Rottmann

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